Historie

So sind wir groß geworden

Jedes Unternehmen beginnt von klein auf und entwickelt sich weiter.
Deswegen möchten wir mit Ihnen unsere Anfänge und Erfolge teilen. Denn unsere Geschichte beginnt fast ein ganzes Jahrhundert zurück, im Jahre 1924.

1924

Der Anfang

Die Geschichte der Henke GmbH & Co. KG reicht zurück bis ins Jahr 1924, in dem Franz Henke sich dazu entschloss in die Korkenindustrie einzusteigen. Am 01. April 1924 nahm er den Betrieb auf dem elterlichen Hof in Südlohne auf und lieferte noch im Juli desselben Jahres die ersten Produkte aus. Seine Rohstoffe bezog er dabei aus Portugal, wobei er das Korkholz zu Beginn noch über Zwischenhändler in Bremen importierte, später jedoch auch selbst zum Ursprungsort seiner Korken reiste.

1924 - 1939

Die Betriebserweiterung

Während der Umsatz im ersten Jahr mit 3125 RM noch überschaubar war, gelang es Franz Henke diesen binnen vier Jahren zu verfünffachen. Zum Produktprogramm gehörten zu dieser Zeit jegliche Arten von Korken, wie Wein- oder Medizinkorken.

Durch die stetige Expansion der Produktion war es in 1928 nötig in eine größere Produktionsstätte in der Nähe des Bahnhofs in Lohne umzuziehen, welche jedoch bereits 1936 um einen Vorbau erweitert werden musste.

1939 - 1949

Höhen und Tiefen

Im Folgenden war das Expansionsbestreben von Franz Henke nur begrenzt umsetzbar: Der zweite Weltkrieg führte dazu, dass weder Rohstoffe, noch Maschinenersatzteile oder Arbeitskräfte verfügbar waren. Obwohl 1941 noch ca. 1,5 Millionen Korken produziert wurden, musste Franz Henke seine Kunden noch im selben Jahr darüber informieren, dass weitere Lieferungen vorerst nicht möglich wären.

Ab ca. 1945, zum Ende des 2. Weltkriegs, konnte die unterbrochene Expansion dann fortgesetzt werden und so stieg die Mitarbeiterzahl von drei direkt am Ende des Krieges auf acht im Jahre 1949.

1949 - 1955

2. Generation

Zwei Jahre später trat mit Walter Henke die zweite Generation der Henke-Familie in den Betrieb ein. Laut eigenen Aussagen war er bereits von früher Kindheit an stark in die elterliche Produktion eingebunden, sodass sein Berufsweg von vornherein vorgezeichnet war.

1955 - 1960

Erster Schritt
zum Kunststoff

Mit Walter Henke beschritt man im Folgenden auch neue Wege abseits der Korken und versuchte sich um 1955 erstmals in der aufkommenden Kunststoffindustrie. Da jedoch um diese Zeit noch die nötigen Mitarbeiter und Kenntnisse fehlten, nahm man von diesem Vorhaben zunächst wieder Abstand, bis man 1960 einen zweiten, erfolgreichen Versuch startete. Es wurden zwei automatische Spritzgießmaschinen gekauft, die nun die Eigenproduktion von Kunststoffprodukten ermöglichten. Als Zulieferer für die benötigen Rohstoffe Polystyrol und Polyethylen diente die noch heute bekannte BASF.

1960 - 1976

Erweiterung der
Kunststoffindustrie

Weitere sechs Jahre später folgte wiederum ein Schritt weg von den Korken und hin zum Kunststoff. Es wurde ein eigener Werkzeugbau aufgebaut um die Werkzeuge für das Gießen von Kunststoffen selbst reparieren und schneller auf Kundenwünsche eingehen zu können. Zudem wurde der Maschinenfuhrpark für die Kunststoffverarbeitung erweitert, sodass das Produktprogramm 1970 vor allem Verpackungsartikel wie Kaffeedeckel, Schraubdeckel, Becher, Sektkorken, aber auch technische Teile umfasste.

1976 - 1990

Verabschiedung
von Korkproduktion

1976 wurde die Korkproduktion dann endgültig eingestellt und sich fortan komplett auf die Kunststoffverarbeitung konzentriert. Der Erfolg gab der Henke GmbH & Co. KG recht und so konnten zunächst das Produktionsgelände in 1970, 1973 und 1977, dann auch das Produktprogramm in den 80er Jahren erweitert werden. Seit dieser Zeit gehört auch das „topfit” Sortiment für den Gartenbau zum Angebot von Henke.

1990 - 2011

3. Generation

Nachdem in den 90er Jahren mit Jürgen Henke die dritte Generation eingetreten war, folgten Verbesserungen der Produkte und Prozesse. Seit 1996 ist die Firma Franz Henke GmbH & Co. KG ein nach DIN EN ISO 9001 Norm zertifiziertes Unternehmen. Seit 1998 ist das Unternehmen auch in der Lage, seinen Kunden das innovative IML-(In-Mould-Labeling) Dekorationsverfahren anzubieten.

2012

Die große Umstrukturierung

Mit dem Einstieg des Investors Siegfried Trimpe wurde eine Agenda 2012 aufgelegt. Mit dieser Agenda begann eine Umstrukturierung sowohl im technischen als auch im administrativen und qualitativen Bereich. Es wurde in neue Spritzgießmaschinen investiert. Im Produktportfolio erfolgte eine Diversifizierung im Verpackungsbereich. Die Zertifizierung nach GFSI Standard ( Hygiene Standard BRC oder FSSC ) konnte erfolgreich realisiert werden. Des Weiteren wurde das Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001 eingeführt. Diese Maßnahmen trugen zur Prozessoptimierung und somit auch zur Effektivitätssteigerung bei.

2014

90-jähriges Jubiläum

In diesem Jahr feierte die Franz Henke GmbH & Co. KG ihr 90-jähriges Bestehen. Sie blickt zurück auf eine Geschichte, die von Innovationen geprägt war und es dem Unternehmen bis heute erlaubt, seine Kunden durch diese jahrelange Erfahrung und dadurch erworbene Kompetenz individuell zu unterstützen und auch zukünftig als kompetenter Partner zur Seite zu stehen.

2015 - heute

Kompetenz, Erfahrung
& Innovation

Die mit der Agenda 2012 durchgeführten Änderungen / Verbesserungen waren nur der Anfang. Die Automation ist im Unternehmen eingezogen. Packanlagen wurden an den Anlagen installiert, der nächste Schritt, die Artikel automatisch abzustapeln und in Kartons zu verpacken, ist auch schon umgesetzt. Im Produktionsbereich wird jeder Karton gescannt, jedes Label über Scanner erzeugt. Die Paletten werden automatisch mit Folie überzogen/gewickelt. Danach erfolgt die automatische Einbuchung in den Lagerbestand.

In Lohne stellen heute ca. 90 Mitarbeiter etwa 1,2 Milliarden Kunststoffartikel her. Der Geschäftsbereich „Henke Verpackungen” umfasst dabei Verschlüssen und Gesamtverpackungen für den Food- und Non-Food-Bereich. Im Geschäftsbereich „topfit” werden eine große Vielzahl an Produkten für den Gartenbau hergestellt.

Der Bereich „Lonacap” mit den technischen Artikeln und Schutzelementen wurde im Jahr 2016 an die Firma „Burwinkel Kunststoffwerk GmbH“ abgegeben.

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